Das Oktoberfest

    Mittel
    Oktoberfest
    © Jahanzeb Ahsan/Unsplash.com

    1. Wichtige Informationen und Wörter zum Oktoberfest

    Leonore, wann warst du das letzte Mal auf dem Oktoberfest? 

    Das ist eine sehr gute Frage. Tatsächlich muss das vor etwa drei oder vier Jahren gewesen sein. Da bin ich nach München umgezogen, und das war das erste und auch das einzige Mal, dass ich auf dem Oktoberfest war. 

    So „gut“ hat’s dir gefallen … 

    Hm. Ich weiß nicht. Wie ist es denn bei dir? 

    Also bei mir ist es auch schon lange her, es war schon vor Corona. Ja, ich mag kein Bier, und ich bin auch nicht der größte Fan des Oktoberfests. Umso schöner, dass wir hier zusammensitzen und über das Oktoberfest sprechen heute. Vielleicht sagen wir mal kurz, wer wir eigentlich sind. 

    Ich glaube, das ist eine gute Idee, dann können wir auch gleich erklären, warum wir eigentlich darüber sprechen – wir Oktoberfest-Fanatikerinnen (nicht, haha). Ich bin Leonore Winkler, ich bin hier Journalistin bei Deutsch perfekt und kümmere mich eben vor allen Dingen um die journalistischen Inhalte. 

    Genau, und ich bin Susanne Krause, ich bin bei Deutsch perfekt zuständig für den digitalen Content. Genau, und ich wohne schon 17 Jahre in München und auch wirklich fast mein ganzes Leben in der Nähe von München, aber ich bin das, was die Leute in Bayern eine Zuagroaste nennen. Also ich bin hierher migriert, und zwar bin ich als Kind nach Bayern gekommen – aus Ostdeutschland. Und obwohl ich so lange hier im Großraum München wohne, war ich nicht oft auf dem Oktoberfest, aber ich habe mein ganzes Leben lang schon erlebt, was das Oktoberfest mit München und mit der ganzen Region München macht, und darüber wollen wir ja später auch noch sprechen. 

    Das finde ich eine sehr gute Idee, zumal ich eben ein bisschen die journalistische Seite habe, weil ich ein paar Mal über das Oktoberfest jetzt geschrieben habe und auch in unserer aktuellen Ausgabe ein bisschen das Oktoberfest vorkommt. Da schreiben wir nämlich über das gute deutsche Bier. 

     

    Was ist das genau, das Oktoberfest?

    Vielleicht fangen wir auch einfach mal an mit ein paar Oktoberfest-Basics. Was ist das Oktoberfest? 

    Das Oktoberfest, das kennen ja viele: Das ist das größte Volksfest der Welt. Und jedes Jahr von Mitte September bis Anfang Oktober gibt es auf einem großen Areal in München Karussells, Achterbahnen, Imbissstände und natürlich eine Menge Bierzelte. Angefangen hat das als Feier für die Hochzeit von dem Mann, der später König Ludwig I. wurde. Der hat die Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen geheiratet. Und dieser Ort heißt auch heute noch wie die Braut, die Theresienwiese, beziehungsweise in München sagt man nur: die Wiesn. Und 200 Jahre nachdem das erste Oktoberfest stattgefunden hat, hat man nicht nur das normale Oktoberfest gefeiert, es gab auch eine historische Wiesn, die an die Historie des Festes erinnern sollte. Und diese alte Wiesn oder Oide Wiesn, wie man hier in München sagt, war so populär, dass sie seitdem [fast] jedes Jahr stattfindet. 

    Wie groß ist das Oktoberfest? 

    Es gibt auf dem Oktoberfest circa 40 Bierzelte, und darin sind ungefähr 120 000 Sitzplätze. Das heißt, da ist eine Menge Platz für sehr, sehr viele Besucherinnen und Besucher, und die hat das Oktoberfest auch. Also, da kommen jedes Jahr so sechs oder sieben Millionen Menschen, um auf dem Oktoberfest zu feiern. Und besonders interessant ist natürlich, wie viel Bier getrunken wird. Im letzten Jahr waren das circa sieben Millionen Maß. Das sind sieben Millionen Liter Bier, die da getrunken wurden. 

     

    Wichtige Wörter zum Oktoberfest

    So, ich glaube, wir müssen einmal über die wichtigsten Wörter zum Oktoberfest sprechen, weil die ja nicht immer ganz klar sind, auch nicht allen Deutschen. Wir haben ein paar bayerische Wörter, und damit wir das auch wirklich richtig hier vermitteln können, haben wir uns bayerische Hilfe geholt. 

    Servus, des bin i! Hallo, ich bin Domenic, und ich bin der Audio-Ingenieur-Schrägstrich-Tontechniker hier und schneide Deutsch perfekt

    So nennen die Münchner das Oktoberfest. 

    Wiesn 

    Das Bier kommt zum Oktoberfest nicht aus Flaschen, sondern aus großen Holzfässern. Diese müssen erst angezapft werden, also speziell vorbereitet werden, um das Bier da herauszuholen. Das nennt man auch den Anstich. So richtig startet das Oktoberfest erst mit dem Anstich des ersten Bierfasses. Das macht der Bürgermeister, und dann heißt es: „O’zapft is“, also: Das Fass ist angezapft.  

    O’zapft is 

    Aus dem angezapften Bierfass kommt das Bier normalerweise in die Maß, also ein Glas für einen Liter Bier.  

    Maß 

    Man kann auch einen halben Liter Bier bekommen, eine Hoibe. Wer Bier in noch kleineren Portionen will, ist auf dem Oktoberfest am falschen Ort.

    Hoibe

    Im Bierzelt spielt die Musi, also Musik.  

     Musi 

    Nach ein paar Maß oder Hoiben kann man im Bierzelt gut schunkeln, also im Sitzen tanzen.  

     Schunkeln 

    Die Choreografie ist leicht: Schultern nach rechts, Schultern nach links, wiederholen …  Bier in Literportionen ist aus medizinischer Perspektive eine ziemlich blöde Idee. Nicht bei allen Oktoberfest-Besuchern und -Besucherinnen verlässt dieses Bier den Körper auf dem normalen Weg. Anders gesagt: Auf dem Oktoberfest wird viel gekotzt … Besonders an einem Hügel, also einem kleinen Berg im Westen des Oktoberfests, ist ein populärer Kotz-Spot: der Kotzhügel.  

     Kotzhügl 

     Tracht ist ein Wort für traditionelle Kleidung, in Bayern sind das vor allem Lederhosen und Dirndl.  

     Tracht. 

    Lederhosen sind meistens knielange Hosen aus Leder, also Tierhaut. Lederhosen werden vor allem von Männern getragen, es gibt aber auch Damenvarianten. Dirndl für Männer werden noch nicht vermarktet. Ein Dirndl ist ein Kleid, darunter trägt man fast immer eine weiße Bluse. Außerdem gehört zum Dirndl eine Schürze, also ein Stück Stoff, das man über dem Kleid vor dem Bauch trägt.

     

    2. Alltag während des Oktoberfests

    Du hast ja vorhin gesagt, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass du nach München umgezogen bist. Hast du dir vorher Gedanken darüber gemacht, wie das ist, in München zu wohnen während des Oktoberfests? 

    Wow, das ist eine gute Frage. Ich glaube, das habe ich nicht und ich glaube, das hätte ich machen sollen, weil ich dann doch ein bisschen überrascht war davon, wie das hier wirklich abläuft. Wie war es bei dir? 

    Ich kenne das ja so ein bisschen schon seit ich klein war, weil ich eben auch immer in der Region um München gewohnt habe. Und ja, also München während des Oktoberfests ist einfach sehr speziell: Es ist sehr voll. Also es gibt einfach wahnsinnig viele Leute. Ich weiß nicht, ob du irgendwie an der U-Bahn-Linie wohnst, die du zur Arbeit brauchst, die auch am Oktoberfest vorbeigeht. 

    Nicht ganz, aber ich versuche in der Zeit wirklich komplett auf öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten. 

    Ja, das ist immer eine gute Idee, wenn man da mit dem Fahrrad fahren kann und einmal groß um das Oktoberfest rundherum – ist es auf jeden Fall gut. Und auch generell, wenn man … Also, ich als Münchnerin oder insbesondere auch seit ich in München bin, bin in der Oktoberfestzeit eigentlich möglichst gar nicht in der Innenstadt, um ehrlich zu sein. Ja, wir haben schon gesagt, München ist supervoll mit Leuten, und diese Leute sind auch manchmal supervoll, nämlich mit Alkohol. Und genau, das ist auch so der Teil, der dann halt nicht so schön ist am Oktoberfest, dass man eben wirklich sehr betrunkene Leute sieht. Auch zu Zeiten, zu denen man sonst keine betrunkenen Leute sieht, also dass es um vier Uhr nachmittags einfach Leute gibt, die dann auch vielleicht nicht nur am Kotzhügel kotzen, sondern auch am Münchener Hauptbahnhof. 

    Mhm, da muss man aufpassen, wo man hinläuft, auf jeden Fall. 

    Ganz, ganz wichtig. 

     

    Die Wiesn-Grippe

    Und eine andere Sache, ich weiß nicht, wie du die erlebst, aber für mich war die Wiesn-Grippe auch was ganz Neues. 

    Ja, das kommt ja dann immer erst nach der Wiesn so ein bisschen oder gegen Ende der Wiesn. Ist auch wirklich ein Phänomen, was einen als Münchner sehr stark betrifft. Weil: Es werden einfach alle krank. Also während der Wiesn – man muss auch nicht auf die Wiesn gehen, um die Wiesn-Grippe zu bekommen. Das ist auch keine spezielle Krankheit, das ist wirklich einfach dieses Phänomen, dass während der Wiesn so viele Menschen aus so vielen Ländern hier nach München kommen und die auch Bakterien aus allen Ländern mitbringen. Und das kann man wirklich ganz deutlich sehen: Gegen Ende der Wiesn und nach der Wiesn sind in München irgendwie einfach alle krank. 

    Auch im Büro, ne? 

    Ja. 

    Und das ist noch was, was mir aufgefallen ist mit dem Büro, dass Arbeitgeber häufig mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die Wiesn gehen. War das bei dir auch schon mal so? 

    Ja! Den Spaß hatte ich durchaus auch schon. Ich bin ja so ein bisschen Anti-Wiesn, aber ich muss jetzt hier auch verraten: Wenn ich auf der Wiesn war, hatte ich normalerweise schon irgendwie auch Spaß. Und ich war eben mit der Arbeit zweimal auf der Wiesn und genau, dann geht man halt morgens nicht ins Büro, sondern: Man geht morgens ins Bierzelt und fängt um zehn Uhr an, mit seinen Kollegen zu trinken. Oder wenn man ganz viel Glück hat wie ich, dann geht man ins Weinzelt und … Es gibt ein Weinzelt auf dem Oktoberfest, da war ich dann noch einmal mit der Arbeit und nach mehreren Flaschen Wein bin ich dann mit der 5er-Looping-Achterbahn gefahren, und es war keine gute Idee, aber es war schon lustig. 

    Oh Gott. Ja, der andere Trick wäre natürlich, sonst einfach wegzufahren, wenn man das alles nicht miterleben möchte, ne? 

    Ist auch sehr beliebt bei Münchenern, der Urlaub, den man macht, um nicht auf die Wiesn zu gehen. Bist du da dieses Jahr? 

    Ich bin da, ja, aber ich glaube, nächstes Jahr bin ich nicht da. 

    Was dann auch sehr beliebt ist, ist, seine Wohnung oder irgendwie ein Zimmer zu vermieten während der Wiesnzeit. Damit kann man nämlich auch sehr gut Geld machen, alle Hotels sind ausgebucht während der Wiesn. Das heißt, wenn man da irgendwie noch vermieten kann, kann man auch gut Geld damit machen. Und wenn man Angst vor den betrunkenen Leuten hat, dann vermietet man nur an Kellner oder Kellnerinnen auf der Wiesn. Und das sieht man dann auch ganz oft: Leute, die ihre Wohnung vermieten, aber nur an eine Wiesnbedienung. 

     Clever!

     

    Dirndl-Kultur in München

    Hast du eigentlich ein Dirndl? 

    Ich habe noch kein Dirndl, nein. Und ich muss auch ehrlich sagen, als ich das erste Mal in München war, fand ich die gar nicht so schön. 

    Es gibt aber auch schon große Unterschiede, welche schön sind und welche nicht. 

    Das stimmt. Ich merke auch, dass ich sie immer schöner finde mit jedem Jahr. 

    Ich finde, das ist schon auch so ein bisschen ein Münchener Sport, während der Oktoberfestzeit die Leute anzuschauen und die Dirndl zu bewerten und zu sagen, was ist jetzt irgendwie ein richtiges traditionelles Dirndl und was ist so ein Billig-Dirndl und was eigentlich so gar nicht geht. 

     Total, mir hat meine Freundin gesagt, dass man lieber gar kein Dirndl trägt auf dem Oktoberfest als ein billiges. 

    Ja, es gibt eine ganz definitive Dirndl-Hierarchie. Aber apropos gar kein Dirndl: Wusstest du eigentlich, dass das sogar eher ein neuerer Trend ist, wirklich so sehr mit Dirndl und Tracht aufs Oktoberfest zu gehen? 

    Nee, was heißt neuer Trend? 

    Also es gibt Fotos von mir aus den frühen 1990er-Jahren, wo ich als Kind auf dem Oktoberfest war, und da sieht man im Bierzelt im Hintergrund: Die Leute tragen alle Jeans und T-Shirt, also fast niemand in Lederhose und in Dirndl. Und das ist auch wirklich erst so um das Jahr 2000 als Trend groß geworden, dass wirklich auch junge Leute und so viele Leute in Tracht aufs Oktoberfest gehen. Also, das Oktoberfest hatte schon immer irgendwie auch was mit Tracht zu tun, aber dass das irgendwie die Uniform ist, in der man aufs Oktoberfest geht, ist ein relativ neues Phänomen. 

    Verrückt.

     

    3. Oktoberfest-Quiz

    So, du bist ja jetzt schon vier Jahre in München, und da ist es jetzt mal an der Zeit für ein kleines München- und Oktoberfest-Quiz, um zu schauen, wie gut integriert du bist. 

    Oha, okay. 

    Okay, wir starten mit der ersten Frage. Bist du bereit? 

    Ich bin bereit. 

    Warum heißt es Oktoberfest, obwohl das Fest fast nur im September gefeiert wird? 

    Das weiß ich durch meine Recherchen. Das war so, weil das früher wirklich im Oktober stattgefunden hat und dann irgendwann, irgendwie im September gefeiert wurde, aber warum, weiß ich ehrlich gesagt nicht. 

    Ja. Also das erste Oktoberfest begann am 17. Oktober, aber das Wetter im Oktober in München, das kennst du wahrscheinlich auch, ist oft nicht ganz so gemütlich, und deswegen hat man schon 1872 zum ersten Mal den Start des Oktoberfests in den September gelegt. Der Name ist aber Oktoberfest geblieben.
    Okay, nächste Frage, die ist auch für Münchener immer ganz wichtig. Wie viel kostet die Maß Bier dieses Jahr? 

    Oh, das ist eine gute Frage. Ich weiß von letztem Jahr, dass das in den Zeitungen viel diskutiert wurde und dass es da irgendwie um die 14 Euro war oder so. Das heißt, vielleicht ist es in diesem Jahr schon über 15 Euro? 

    Ja, da bist du ganz gut! Man bezahlt dieses Jahr zwischen 14,50 Euro und 15,80 Euro für die Maß Bier, also für den Liter. Und man bezahlt 3,5 % mehr als im letzten Jahr. Und ich hab mal geschaut, weil ich wohne neben dem größten Biergarten Münchens – man bezahlt auf dem Oktoberfest fast doppelt so viel für die Maß, wie man im Biergarten bezahlt ungefähr. 

    Boah, das ist krass! 

    Ja, das Oktoberfest ist sehr teuer. So, über Dirndl haben wir ja schon gesprochen und darüber, dass man über dem Dirndl eine Schürze trägt, also dieses lange Stück Stoff, das man am Bauch festmacht. Und man macht das da mit einer Schleife fest, und diese Schleife, die kann man vorne oder hinten oder an der Seite machen. Und das ist aber nicht nur eine Modeentscheidung, sondern auch eine Nachricht an den Rest der Welt. Also, die Frage ist jetzt: Was bedeutet es, die Dirndl-Schleife wo zu tragen? 

    Da fragst du was! Ich glaube, also ich weiß, dass es was damit zu tun hat, dass man si­gnalisiert: Ich bin Single, oder ich bin nicht Single, oder ich bin auf der Suche, oder so. Aber wo welche Position jetzt was sagt, weiß ich nicht. 

    Du bist auf jeden Fall schon in der richtigen Richtung unterwegs. Genau, also diese Schleife, das ist jetzt auch nichts, was irgendwie eine jahrtausendealte Tradition ist. Aber diese Regeln liest man auch wirklich immer wieder. Und jetzt mal ganz kurz zum Mitschreiben: Wer die Dirndl-Schleife links macht, ist Single. Wer die Dirndl-Schleife rechts macht, ist in einer Partnerschaft. Wer die Dirndl-Schleife hinten macht, ist entweder eine Kellnerin oder eine Frau, deren Ehemann schon gestorben ist, also eine Witwe. Und vorne – da gibt es irgendwie so verschiedene Interpretationen. Entweder Jungfrau, also eine Frau, die noch nie Sex hatte, aber: Was man jetzt oft eher sagt, heute, ist: jemand, der es irgendwie nicht so genau weiß. 

    Okay. 

    Beziehungsstatus unklar.
    Nächste Frage: Welcher Nobelpreisträger hat auf dem Oktoberfest gearbeitet? 

    Oje. Ich habe gar keine Ahnung. Ich möchte, dass es eine Frau ist, deswegen sage ich Marie Curie, aber ich nehme mal an, dass das falsch ist, oder? 

    Nee, Marie Curie hat nicht als Wiesn-Kellnerin gearbeitet, soweit ich weiß. 

    Schade. 

    Es war Albert Einstein. 1896, da war Albert Einstein 17 Jahre alt, und er hat in einer Elektrotechnikfirma gearbeitet, und dabei hat er Lichter in den Zelten auf dem Oktoberfest montiert. 

    Das ist ja lustig, das wusste ich noch nicht. 

    Okay, und jetzt kommt noch die letzte Frage: Wo findet das größte Oktoberfest außerhalb von Deutschland statt? 

    Ich weiß, dass mein Bruder in Dubai mir erzählt hat, dass die da das Oktoberfest feiern, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das das größte ist. Vielleicht ist die brasilianische Community da ganz gut dabei? 

    Das ist auf jeden Fall eine gute Antwort, ja. Also es gibt in fast allen Teilen der Welt Oktoberfeste, und es ist jetzt gar nicht so leicht zu sagen, welches davon wirklich das größte ist. Es gibt so drei, die sich da ein bisschen drum streiten, und eines von diesen dreien ist auch wirklich das Oktoberfest in Blumenau in Brasilien. 

    Ha! 

    Die anderen beiden sind einmal in Cincinnati in Ohio, rund um Kitchener in Ontario. Und das sind jeweils Feste, wo die Besucherzahlen ungefähr bei 700 000 Menschen im Jahr sind. Und es sind auch alles Feste, die in Orten stattfinden, wo in der Vergangenheit viele Leute aus Deutschland hingekommen sind. 

    Cool, da habe ich wieder was Neues gelernt. 

    Ja, vielleicht fahren wir ja auch aus München weg und schauen uns dann in der Zeit eines dieser anderen Oktoberfeste an. 

    Das finde ich eine gute Idee. 

    Und wir vermieten an Wiesn-Kellnerinnen. Wenn jemand jemanden kennt …

     

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