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Es beginnt mit einem lauten Ruf – und schon kommen die Tiere der Savanne. Ein der Elefạnt, -engroßes, graues Tier mit sehr langer Nase und zwei sehr langen Zähnen außenElefant läuft durch die Menge, Giraffen gehen langsam und stolz an ihm vorbei. Auch Zebras sind gekommen, um bei diesem besonderen Moment dabei zu sein: Der König der Tiere, der der Löwe, -nwilde, große, gelbbraune Katze, die vor allem in Afrika lebtLöwe Mufasa, hat einen Sohn bekommen.
Nein, wir sind nicht im Nationalpark Serengeti in Tansania. Wir sind mitten in Hamburg, der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Hamburg ist bekannt für sein großes Kulturangebot – und das Musical König der Löwen ist wahrscheinlich eines der wichtigsten Events in der Stadt. Seit 25 Jahren wird das Disney-Musical hier aufführenauf der Bühne spielenaufgeführt.
Und seit der ersten Vorstellung im Jahr 2001 ist auch Joachim Benoit Teil des Musicals. Er ist Schauspieler und spielt mit einer Puppe den Vogel Zazu, den der Begleiter, -hier: Person, die die königliche Familie loyal berät und wichtige Nachrichten bringtBegleiter der königlichen Familie. Zazu ist einer der wichtigsten der Charạkter, Charakterehier: Rolle; Person in einem Buch, Theaterstück oder MusicalCharaktere in König der Löwen.
„Das berührenhier: ≈ einen Effekt haben auf; machen, dass man starke Emotionen bekommtberührt die Leute. Die Geschichte, aber auch die Bilder, auf ạllen Ebenenhier: ≈ auf verschiedene Arten; in vielen Bereichenauf allen Ebenen. Und ein junger Zuschauer findet, ein Kind findet einen ganz anderen der Zugang, -ä-ehier: ≈ Art, zu verstehen; Möglichkeit, … kennenzulernenZugang in die Geschichte als jetzt ein älterer Mensch. Auch mein Onkel, mein Vater, die dann weinten. Weil natürlich auch der Tod eines Familienmitglieds passiert in der Geschichte und zwar sehr emotional, klar erzählt, und das berührt die Leute. Ich glaube, (und) deswegen kommen sie wieder und sagen: Wenn unsere Kinder im Schulalter sind, wollen wir es denen zeigen.”
Egal ob jung oder alt: Das Publikum ist immer enthusiastisch. Nach der Show aufspringenhier: ≈ plötzlich aufstehenspringen die Zuschauerinnen und Zuschauer von ihren Sitzen aufspringenhier: ≈ plötzlich aufstehenauf. Sie applaudieren im Stehen. Über 400 Kostüme haben sie an diesem Abend gesehen. Sie haben einem Live-Orchester zugehört und tolle Tanz-Choreografien beobachtet. Und der besondere Abend ist hier noch nicht zu Ende. Denn danach geht es für das Publikum nicht wie in anderen Städten zum Bus oder ins Taxi, sondern ins das Wạsser-Tạxi, -shier: ≈ Boot, das Musicalgäste von der Stadt zum Theater bringt und wieder zurück↓Wasser-Taxi.
Das Musicalgebäude liegt im Hamburger Hafen, direkt an der Elbe, dem Fluss, der von Hamburg aus in die Nordsee fließt. Eine Fähre bringt die Besucherinnen und Besucher an das andere Flussufer.
Dort reflektiert ein beeindruckendhier: ≈ so groß und interessant gebaut, dass es einen intensiven Effekt hatbeeindruckendes Gebäude das Licht der Abendsonne: die Elbphilharmonie. Das Konzerthaus wurde vor zehn Jahren eröffnet. Es ist das kulturelle Symbol der Stadt. Gleichzeitig ist die Elbphilharmonie eines der umstrịttenhier: so, dass es viele unterschiedliche Meinungen dazu und Streit darum gibt oder gabumstrittensten Gebäude der Welt – wenigstens schreibt das die New York Times.
Denn der Bau war sehr viel teurer als gedacht. Sie hat nicht wie geplant 77 Millionen Euro gekostet – sondern circa 866 Millionen, also elf Mal so viel. Kein Wunder, dass nicht alle Hamburgerinnen und Hamburger glücklich darüber waren – und dagegen protestierten.
© Musik: Stage Entertainment
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