Neue Bank, neues Konto

    Leicht
    Paar bei Kontoeröffnung
    Von Claudia May

    Viele sind es nicht mehr. Aber es gibt sie noch: kostenlose Konten bei Banken in Deutschland. Vor der die Eröffnungvon: eröffnen = hier: ≈ startenEröffnung eines neuen Kontos ist es aber wichtig, die verschiedenen Angebote der das Kreditinstitut, -eBankKreditinstitute zu vergleichen: Eine die Übersicht, -en 
,hier: OrientierungÜbersicht bietenhier: ≈ geben; anbietenbieten zum Beispiel Portale wie check24.de, verivox.de oder kostenloser-girokonto-vergleich.de. Niemand solltehier: es wäre gut, wenn …sollte dabeihier: hierdabei nur auf mögliche die Prämie, -nhier: spezieller Geldbetrag: Man bekommt ihn nur einmal.Prämien für die Kontoeröffnung schauen: Sind Ihnen zum Beispiel viele Geldautomaten wichtig, bei denen Sie zu jeder Zeit kostenlos Geld holen können? Wollen Sie 24 Stunden in der Woche einen der Bankmitarbeiter, -Angestellter einer BankBankmitarbeiter persönlich am Telefon erreichenhier: sprechen könnenerreichen? Oder sind Sie vielleicht ein Fan von Apple Pay? Dann wird Sie interessieren: Bietet die Bank diese Variante des Bezahlens an? Das alles sind Dinge, an die Sie denken sollen.
     

    Für der/die Geflüchtete, -nhier: Person: Sie musste aus ihrer Heimat weggehen.Geflüchtete aus der Ukraine ist es bei Banken in Deutschland einfacher möglich, ein Konto zu eröffnenhier: ≈ starteneröffnen – zum Beispiel mit einer ukrainischen Identity Card oder einem Reisepass.


    Vergessen Sie nicht die Kriterien, die sie als Kunde selbst erfüllenhier: haben; zeigen könnenerfüllen müssen: Manche Kreditinstitute verlangen≈ haben wollenverlangen zum Beispiel jeden Monat den der Eingang, -gängeGeldbetrag: Er kommt auf das Konto (z. B. Lohn).Eingang einer bestimmte (-r/-s)hier: spezielle (-r/-s)bestimmten Geldsumme.

    Online-Bank oder persönlicher Service?

    Haben Sie das richtige Angebot für sich gefunden, können sie ein Konto eröffnen. Das geht persönlich in einer die Filiale, -n≈ Geschäft von einer FirmaFiliale, aber auch online von zu Hause aus. Bei Direktbanken, die kein das Filialnetz, -ehier: Infrastruktur mit allen Filialen von einer BankFilialnetz haben, ist natürlich nur Letztereshier: die letzte VarianteLetzteres möglich. Ein Synonym für sie ist deshalb auch Online-Bank.

    Direktbanken sind in den letzten Jahren in Deutschland immer populärer geworden. Sie sparen zum Beispiel die Miete für Filialen. Deshalb können sie ihren Kunden gute Konditionen bieten. Das heißt aber auch: Der Kontakt und die die Verwaltunghier: ≈ Ändern von OptionenVerwaltung der Konten laufen überhier: funktionieren mitläuft über das Online-Banking und das Telefon. Kunden müssen also akzeptieren: Sie können keinen Berater persönlich treffen. Wer den direkten Kontakt lieber mag, muss eine Bank mit Filialen im Ort wählen. Auch wenn dann manche Services vielleicht etwas kosten.

    Die Identität verifizieren

    Wer nunhier: jetztnun ein neues Konto bei einer Bank eröffnen will, muss zuerst seine Identität verifizieren. Das ist in Deutschland nicht anders möglich. Bei vielen Anbietern geht das am Computer per Videotelefonie. Eine andere (kostenlose) Option ist das Postident-Verfahren. Dafür muss der potenzielle Neukunde mit den Dokumenten der Bank und mit seinem Personalausweis oder Reisepass persönlich zu einer Postfiliale gehen. Der Mitarbeiter dort verifiziert dann die Identität.

    Achtung: Menschen, die nicht den deutschen Pass haben, brauchen für die Eröffnung eines Kontos zusätzlichextra; außerdemzusätzlich meistens eine die Meldebescheinigung, -enoffizielles Dokument: Es zeigt die Anmeldung von einer Person an ihrem Wohnort.Meldebescheinigung. Denn auf ausländischen Reisepässen steht nicht die deutsche Wohnadresse. Und die Bank will wissen, ob jemand auch wirklich in Deutschland lebt. Die Meldebescheinigung bekommt jeder nach der offiziellen Anmeldung im Rathaus oder beim das Bürgeramt, -ämter≈ in größeren Städten Büro für kommunale AufgabenBürger­­amt der Kommune.

    Am besten informieren Sie sich auf den Webseiten der der/die/das jeweilige …genau der/die/das …jeweiligen Bank genau, welche Dokumente Sie brauchen. Oder Sie rufen an. Speziell bei Nicht-EU-Bürgern verlangen viele Kreditinstitute noch andere der Nachweis, -ehier: offizielles Dokument: Es zeigt, dass etwas wahr ist.Nachweise, zum Beispiel eine offizielle Arbeitserlaubnis. Es kann außerdem sein, dass die Bank Ihnen zuerst nur ein Guthabenkonto geben will. Das heißt: Das Konto muss immer im Plus sein. Es gibt also keinen der Dispokredit, -ekurz für: Disposi­tionskredet = Möglichkeit, das Girokonto (= Zahlungskonto für den Alltag) zu überziehen (überziehen: hier: ein Defizit auf dem Girokonto haben. Für das Defizit zahlt man Gebühren.)Dispokredit.

    In diesem der Fall, Fällehier: SituationFall können Sie versuchen, später noch ein „normales“ und besseres Konto zu bekommen. Denn wenn die Bank sieht, dass Sie länger in Deutschland wohnen und auch Geld verdienen, vertrauenhier: sicher sein, dass jemand stabile Finanzen hatvertraut man Ihnen (und Ihren Finanzen) meistens mehr.

    Kompliziert, aber wichtig

    einplanenhier: ≈ kalkulierenPlanen Sie bei Direktbanken für die Kontoeröffnung außerdem ein bisschen mehr Zeit einplanenhier: ≈ kalkulierenein: Es dauert nach dem der Antrag, Anträgeschriftliche Bitte; hier auch: FormularAntrag immer ein paar Tage, bis die die Zusage, -nvon: zusagen = Ja sagen; Okay sagenZusage für das Konto da ist. Denn die Bank braucht für alle Dokumente zuerst eine die Bestätigung, -enhier: offizielle Aussage über ein Dokument: Es ist in Ordnung.Bestätigung. Erst dann haben Sie auch wirklich ein Girokonto.

    Das ist alles ziemlich kompliziert. Trotzdem müssen Sie sich so schnell wie möglich um ein Girokonto kümmern, wenn Sie in Deutschland leben. Denn ohne dieses Konto funktioniert im Alltag fast nichts.

    Anders als zum Beispiel in den USA gibt es von der Arbeitgeber, -Person oder Firma: Sie gibt Arbeit.Arbeitgebern zum Beispiel fast nie Schecks. Der Lohn kommt direkt auf das Girokonto. Auch die Miete, den Strom, das Internet oder den Sportverein bezahlen die Menschen durch eine Überweisung von ihrem auf ein anderes Konto. Deshalb ist es in Deutschland auch ganz normal, seine Kontonummer weitergebenhier: anderen sagenweiterzugeben.

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