Zeit ist Geld

    Mittel
    Kröten
    Von Nadine Oberhuber

    Zeit ist Geld!

    Diese Redewendung gibt es auch in anderen Sprachen – zuerst gesagt hat das der Amerikaner Benjamin Franklin. Sie bedeutet: Zeit ist wertvollhier: sehr wichtigwertvoll und solltehier: es wäre gut wennsollte nutzen≈ benutzengenutzt werden. Je kürzer man für etwas braucht, desto mehr kann man verdienen.

     

    Geld zum Fenster hinauswerfen

    Wer sein Geld für Sachen ausgibt, die er nicht wirklich braucht oder die viel zu teuer sind, der wirft es zum Fenster hinaus. Es ist ein sehr bildlichdeutlich und klar wie in einem Bildbildlicher der Spruch, Sprüche≈ bekannter SatzSpruch: Wenn man sein Geld aus dem Fenster wirft, dann hat man es nicht mehr, bekommt aber auch nichts dafür.

     

    Geld stinkt nicht.

    Dieser Spruch ist schon mehr als 2000 Jahre alt. Der römische der Kaiser, -oberster MonarchKaiser Vespasian antwortete damit auf Kritik gegen seine Steuer auf die Benutzung von Toiletten. Heute zeigt man damit: Geld zu bekommen ist immer gut. Egal, woher es kommt.

     

    Wer den der Pfennig, -e1 Pfennig war 2002 ≈ 0,5 CentPfennig nicht ehren≈ zeigen dass man etwas sehr gut findetehrt, wert seinhier: verdient haben dass man ihn bekommtist des der Taler, -früher Geldstück in DeutschlandTalers nicht wert seinhier: verdient haben dass man ihn bekommtwert.

    Die moderne Variante dieses das Sprichwort, -wörter≈ bekannter SatzSprichworts ist: Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert. Das bedeutet, dass man sich auch über kleine Geldsummen freuen soll. Viele Deutsche haben diese Redewendung im Kopf habenhier: denken anim Kopf, wenn sie ein Ein-Cent-Stück auf dem Boden sehen – und es natürlich sofort in ihren Geldbeutel legen.  

     

    Geld auf den Kopf hauenugs.: schlagenhauen

    Ein Arbeiter hat gerade sein Monatsgehalt bekommen. Er geht sofort in die nächste Kneipe, um es dort auszugeben – er haut Geld auf den Kopf. Diese Redewendung ist sehr alt: Schon im das Mittelalterhistorische Zeit von ungefähr 500 bis 1500 nach ChristusMittelalter hatten die Münze, -nGeldstückMünzen oft auf der einen Seite eine Zahl und auf der anderen einen Kopf. Wenn man bezahlen wollte, hat man die Münze mit der Zahl oben hingelegt und dabei oft auf den Tisch geklopft. Man haute also sein Geld wirklich auf den Kopf.

     

    auf Heller und Pfennig

    Heller und Pfennig waren lange Zeit Münzen mit einem kleinen der Wert -ehier: Preis eines Geldstücks oder ScheinsWert, so wie heute der Cent. Wer also etwas auf Heller und Pfennig zurückzahlt, der gibt genau die Summe zurück, die er sich ausleihenhier: von jemandem leihensich ausgeliehen hat – und keinen Cent mehr.

     

    ein Heidengeld machen

    Ein Heide ist für Christen eine Person, die nicht an den Gott der Bibel glaubt. Zuerst wurde der Spruch eine Heidenangst haben populär. Das bedeutet, dass man sehr viel Angst hat. Später hat man angefangen heiden- in anderen Kontexten als die Verstärkung, -envon: verstärken = stärker oder intensiver machenVerstärkung zu benutzen. Etwas ist sehr lustig: Das ist ein Heidenspaß! Und wer sehr viel Geld verdient, macht ein Heidengeld.

     

    gutes Geld schlechtem hinterherwerfenin die Richtung werfen in die etwas geht; hier: auch noch ausgebenhinterherwerfen

    Investoren ärgern sich natürlich, wenn sie Geld in ein Projekt investieren, das nicht funktioniert. Aber wenn sie dann versuchen, dieses Projekt zu retten, indem≈ dadurch dass …indem sie noch mehr Geld dafür ausgeben, obwohl das auch nicht helfen wird – dann werfen sie gutes Geld schlechtem hinterher.

     

    Der der Groschen, -früheres Geldstück mit wenig WertGroschen ist gefallen.

    Bevor es in Deutschland Euro und Cent gab, bezahlte man mit D-Mark und Pfennig. Die 10-Pfennig-Münze hatte einen eigenen Namen: der Groschen. Damit hat man oft an Automaten bezahlt, um Fahrkarten, die Süßigkeit, -ensüßes LebensmittelSüßigkeiten oder Briefmarken zu bekommen. Dabei dauerte es immer ein bisschen,  bis der Automat die Münze akzeptierte und man sein Produkt bekam. So kam es zur Redewendung: Endlich ist der Groschen gefallen. Heute benutzt man sie, wenn jemand besonders lange braucht, um einen der Witz, -ekurze Geschichte mit lustigem EndeWitz zu verstehen.

     

    Geld regiert die Welt.

    Damit sagt man, dass Geld die Machthier: Dominanz; KontrolleMacht bedeutet. Das kann positiv oder negativ gemeint sein, je nach Kontext und der Ton, Tönehier: Art wie jemand sprichtTon.

     

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