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    Schau mir in die Augen!

    Mittel
    Hand mit Illustration von einem Gesicht darüber
    Von Claudia May

    Jemandem die Hand zu geben, ist in Zeiten einer Pandemie keine gute Idee. Das wissen nicht nur Virologen. Aber wie begrüßt man sich jetzt am besten?  „Star Trek“- Legende George Takei hat eine intergalaktische Idee: wie die Vulkanier. Diese außerirdischnicht vom Planeten Erdeaußerirdische die Spezies, -Art; SorteSpezies hebenhier: nach oben nehmenhebt die Hand und spreizen zuso entfernt halten, dass das Ergebnis eine Geste wie … istspreizt der Ringfinger, -≈ vierter der fünf FingerRing- und Mittelder Ringfinger, -≈ vierter der fünf Fingerfinger spreizen zuso entfernt halten, dass das Ergebnis eine Geste wie … istzu einem V. Physischen Kontakt gibt es keinen. Der 83-jährige Takei benutzt diese die Form, -enhier: Art; SorteForm der Begrüßung auch selbst, um Distanz zu haltenhier: ≈ habenhalten, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung. Wenn ihm jemand die Hand geben will, „erhebenhier: nach oben bewegenerhebe ich meine Hand, spreize nur die Finger und sage: ,Live long and prosper!‘“. Übersetzt ins Deutsche heißt der Kult-Gruß: „Lebe lang und in Frieden!“

    Eins ist sicher: George Takei, der als der Steuermann, -männerPilotSteuermann Sulu auf der Enterprise unterwegs war, bringt mit dieser charmantmit Charmecharmanten Idee sicher ein das Lächelnhier: freundliche Mimik mit etwas LachenLächeln auf das Gesicht seines das Gegenüber, -Person, die so steht, dass man sich gegenseitig ansieht; hier: GesprächspartnerGegenübers. Die Frage ist aber: Kann er diese positive Reaktion auch erkennen? Denn in vielen Ländern ist an manchen Orten eine Mund-Nasen-Maske obligatorischhier: so, dass man sie tragen mussobligatorisch. So musste man sie in Deutschland schon ganz am Anfang der Corona-Pandemie in Supermärkten, Bussen und Bahnen tragen. Und dieser der Schutzvon: schützenSchutz verdeckenso über einer Sache sein, sodass man das Darunterliegende nicht sehen kannverdeckt natürlich viel.

    „Man kann sagen, dass uns die Maske einen wichtigen Teil der Kommunikation klauen(m) stehlenklaut“, sagt Stefan Verra. „Die Muskeln rund um den Mund sagen dem Gegenüber nämlich ziemlich viel darüber, wie er das Gesagte einschätzenhier: vermuten, wie … zu verstehen isteinschätzen muss.“

    Verra weiß, wovon er spricht: Der gebürtiggeborengebürtige Österreicher beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Körpersprache und ist einer der bekanntesten Experten in den deutschsprachigen Ländern. Der 47-Jährige hat auch die Mimik der Menschen während der Corona-Zeit analysiert. „Die meisten Menschen versuchen, die fehlenden Signale des Mundes durch mehr Gestik oder auch durch den der Einsatz, -sätzevon: einsetzen = hier: benutzenEinsatz der die Augenbraue, -nHaarlinie über dem AugeAugenbrauen zu kompensieren“, erklärt er.

    Für die meisten Deutschen ist das gar nicht so einfach. Ihre Gestik gelten alshier: bekannt sein alsgilt im Vergleich mit vielen anderen Völkern gelten alshier: bekannt sein alsals reduziert. „Wir alle haben eine angeborenhier: so, dass sie seit der Geburt da istangeborene Körpersprache, die ist weltweitauf der ganzen Weltweltweit gleich“, sagt Verra. „Aber der Deutsche hat eine andere die Frequenz, -enhier: Intensität, wie oft etwas passiertFrequenz und Amplitude als zum Beispiel der Italiener.“ Das heißt: Während der Italiener in derselben Situation schon lange ziemlich intensiv gestikuliert, hat der Deutsche seine Hände immer noch in der die Hosentasche, -nTeil der Hose, in den man etwas hineinlegen kannHosentasche. Und wenn der Deutsche sie schließlich rausholt, tut er das langsamer und ist in seinen Bewegungen weniger impulsiv.

    Verra hat für den kleinen, aber sicher wichtigen kulturellen Unterschied noch ein Beispiel: „Wenn ein Ägypter keinen Parkplatz findet, hat er die Hände weit ausbreitenhier: zu beiden Seiten bewegenausgebreitet und ruft laut: ,Schon wieder kein Parkplatz!!‘ Der Deutsche ballenhier: ≈ machenballt stattdessenstatt dieser Sachestattdessen die die Faust, Fäustegeschlossene HandFaust vor seinem Bauch und sagt ‚Schon wieder!‘. Aber ärgern tun sich beide Personen genau gleich.“

    Das ist auch für Ausländer gut zu wissen: So viel anders sind die Menschen in Deutschland nicht. Und wenn die Situation passt, können auch die Deutschen ihre Emotionen zeigen. Sie können auch wirklich extrovertiert sein. So lernte die Welt bei der die Fußballweltmeisterschaft, -enTreffen von vielen Fußballnationalmannschaften, die um den ersten Platz auf der Welt spielenFußballweltmeisterschaft 2006 plötzlich ein fröhliches Volk kennen, das auf den Straßen tanzte und feierte. Und deren traurige Gesichter nach dem verlorenen Halbfinale gegen Italien überall Sympathien brachten.

    Denn die Mimik für die Trauergroße Traurigkeit, weil jemand gestorben ist oder weil man sehr enttäuscht istTrauer ist ein kulturübergreifendin allen Kulturen gleich/dakulturübergreifendes Phänomen. Genau wie zum Beispiel der der Gesichtsausdruck, -drückeAussehen des Gesichts, das zeigt, wie man sich fühlt; ≈ MimikGesichtsausdruck bei Angst, Ärger, Freude oder der Ekelsehr stark ablehnendes GefühlEkel. „Diese Gefühle sieht man nur im Gesicht“, erklärt der bekannte Mimik-Experte und Autor Dirk Eilert. „Aber in Kombination mit der die Körperhaltung, -en≈ Kontrolle über den Körper, z. B. wie man sitzt, steht oder gehtKörperhaltung kann sich die Bedeutung ändern.“ Als Beispiel nennt der 43-Jährige den Gesichtsausdruck für Freude, Liebe und Stolz. Es ist nämlich immer derselbe. Aber: Bei Freude ist der Kopf neutral, bei Liebe geht der Kopf zur Seite, bei Stolz nach oben.

    „Die Mimik ist die Bühne der Emotionen, die Gestik das Fenster zur die Gedankenwelt, -enalle Gedanken einer PersonGedankenwelt“, fasst Eilert zusammen. „Das sehen Deutschlernende auch gut beim Unterricht: Wenn der Lehrer für seine Erklärungen eine passende Gestik benutzt, lernen Schüler besser. Und mit seiner Mimik kann er persönlichen Kontakt zu jedem einzelnen herstellen.“

    In Zeiten, in denen Masken Gesichter verbergenhier: machen, dass man … nicht siehtverbergen, ist das natürlich komplizierter.  „Wir alle stellen uns beim ersten Kontakt mit einer Person unbewusst≈ so, dass man es nicht merktunbewusst die Frage: Ist dieser Mensch freundlich – oder vielleicht gefährlich?“, erklärt Eilert. „Ein Lächeln des Gegenübers hilft uns beim Finden der Antwort natürlich sehr.“ Aber genau wie Körpersprachen-Experte Verra weiß er, wie viel die Sprache der Augen kompensieren kann: „Speziell Augenbrauen sind sehr wichtig. Bei Angst zum Beispiel stehen sie bei allen Menschen hoch und zusammen.“  

    Aber Augenbrauen sind nicht nur für die Interpretation von Gefühlen wichtig. „Für eine Untersuchung hat man sehr bekannten Stars die Augenbrauen auf Fotos entfernenwegmachenentfernt“, erzählt er. „Es hat sie fast niemand mehr erkannt.“ Deshalb gehen Brad Pitt und Kollegen auch meistens mit sehr dunkler Sonnenbrille nach draußen, wenn sie anonym bleiben wollen. Eine Maske würde ihnen nicht helfen. Eine Kombination aus beidem wäre natürlich für die zwischenmenschlichin der Beziehungen zwischen den Menschenzwischenmenschliche Kommunikation die absolute Katastrophe.

    Dann bleiben nur noch Gesten. Aber die Gesten der Deutschen sind nach Meinung von Körpersprachen-Experte Verra nicht immer positiv. „Die Menschen hier haben eine etwas ungeschickthier: nicht elegant; schlechtungeschickte Art, den der Zeigefinger, -≈ zweiter der fünf FingerZeigefinger einzusetzen“, sagt er. „strammhier: ≈ gerade; mit festen MuskelnStramm durchgestreckthier: ≈ ganz geradedruchgestreckt erheben ihn und sagen damit: Ich erkläre dir, wie die Welt funktioniert. Das tun auch Politiker sehr gern.“

    Die der/die Mächtige, -nPerson mit (viel) politischer KontrolleMächtigen anderer Nationen sind da geschickter, findet Verra: „Donald Trump oder Hillary Clinton zeigen nicht nach oben, sondern ins Publikum. Und die Person in der ersten Reihe denkt: Ich bin gemeint! Und sofort ist eine Beziehung da. Und wenn sie dann doch mal den Zeigefinger heben, dann ist dieser entspannthier: ruhig; ohne Stressentspannt.“

    Mehr die Lockerheitvon: locker = hier: ruhig; entspanntLockerheit – das ist es, was sich der Experte von den Deutschen wünscht.  „Lernt bitte mal eure das Handgelenk, -ebewegliche Verbindung zwischen Hand und UnterarmHandgelenke ein bisschen zu entspannen!“, sagt Verra und lacht. „Wenn ein der Fernsehmoderator, -moderatorenPerson, die in einer Fernsehsendung Gäste interviewt oder über aktuelle Ereignisse berichtetFernsehmoderator seinem Publikum etwas von Lebensfreude erzählt, dann aber mit steifhier: locker/dynamischsteifen Armen dasteht, ist das mehr als komisch.“
     

    Hand mit Illustration von einem Gesicht darüber


    Und noch jemand aus Deutschland steht oft mit einer ungewöhnlichdurchschnittlich/ normalungewöhnlichen Hand- und Armhaltung da: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ihre Daumen und Zeigefinger formen ein spezielles Viereck, die Raute. Vielen ist diese Geste unter dem Namen Merkel-Raute bekannt. „Diese Haltung zeigt, dass Energie da ist“, erklärt Verra. „Denn wenn Menschen Teile ihres Körpers nach unten hängen lassen, dann sehen sie müde aus.“

    Sehr interessant findet der Körpersprachen-Experte an dieser bekannten Politikergeste: Sie zeigt, wie immun Merkel gegen Stress ist. Denn die Fingerspitzen so lange so zu berührendie Finger oder die Hand leicht auf etwas legenberühren wie sie, das kann nur jemand, der wenig Cortisol im Körper hat. Dieses Stresshormon dafür sorgen, dass …hier: der Grund sein fürsorgt dann bei anderen Menschen dafür sorgen, dass …hier: der Grund sein fürdafür, dass die Finger sich verknotenhier: in der Form eines X einen Finger über den anderen legenverknoten – oder anfangen, mit ei­nander zu spielen.

    Die Kanzlerin selbst hatte in einem Interview eine einfache Erklärung für ihre typische Raute: Ihrer Meinung nach es geht umhier: die Erklärung istgeht es um die Frage: „Wohin mit den Händen?“ –  und diese Geste ist symmetrisch. Sie zeigt außerdem Stabilität. Und wenn ein Wort die Deutschen aktuell beschreibt, dann wahrscheinlich dieses.

    „Aber leider es fehlt … bei… hat zu wenigfehlt es ihnen dann es fehlt … bei… hat zu wenigbeim der Ausdruck, -drückehier: Zeigen von Gefühlen durch Gestik und MimikAusdruck“, sagt Verra. „Und leider lernen schon Kinder, dass eine dynamische Körpersprache oft nicht erwünscht≈ gewünscht; erwarteterwünscht ist.“ Verra erzählt von seinem Sohn. Vor ein paar Jahren sollte er in einer Grundschule in München ein Referat haltenvor der Klasse ein Thema präsentierenein Referat halten. Die Lehrerin hat den jungen Schülern gleich am Anfang gesagt: „Wer sich dabei bewegt, bekommt eine Note schlechter.“ Verra kann den Kopf schütteln überhier: (m) ≈ etwas dumm findendarüber nur den Kopf schütteln überhier: (m) ≈ etwas dumm findenden Kopf schütteln.

    Aber es passt zu dem Phänomen, dass große Gesten bei Deutschen nicht nur selten sind. Ausländer können sich außerdem merken: Wenn sie selbst in bestimmte (-r/-s)spezielle (-r/-s)bestimmten Situationen starkhier: intensivstark gestikulieren, machen sie ihr deutsches Gegenüber unsicher. Beim Verabreden für das nächste Meeting im Büro zum Beispiel. Der Tipp des Experten: kurze und konkrete Gesten nutzenbenutzennutzen! Der Deutsche sagt „Wir treffen uns morgen um Punkt … Uhrpünktlich um … UhrPunkt 10 Punkt … Uhrpünktlich um … UhrUhr“? Dann macht man am besten eine „abgehackthier: ≈ kurz und genauabgehackte“ Bewegung mit Hand oder dem Arm und sagt: „Ja, das passt.“ Fängt man nämlich intensiv an zu gestikulieren, fragt sich der Deutsche: „Kommt er oder sie denn wirklich pünktlich um 10 Uhr?“

    Geht es aber um ein nettes Alltagsthema wie die letzte Urlaubsreise – dann ist es eine gute Idee, die Gesten der Heimat zu nutzen. „Es ist vielleicht vielen Ausländern nicht so klar, aber den meisten Deutschen ist es sympathisch, wenn jemand eine dynamische Körpersprache hat“, erklärt Verra. „Denn das erinnert sie an die südliche Lebensfreude, die sie sehr mögen und auch bewunderntoll findenbewundern.“

    Viel mehr müssen Ausländer über die Körpersprache in Deutschland nicht wissen: Exklusive Gesten gibt es zwischen Alpen und Nordsee kaum. Die meisten sind schon lange international.

    sohier: zum BeispielSo ist auf allen Kontinenten der nach … gestrecktso, dass er nach … zeigtnach oben nach … gestrecktso, dass er nach … zeigtgestreckte der Daumen, -≈ erster der fünf FingerDaumen bekannt – als Zeichen der die ZustimmungJasagen; hier: Signal/Zeigen, dass man etwas gut findetZustimmung. Dazu haben wahrscheinlich auch soziale Medien und Emojis seinen Teil beitragen(m) hier: auch ein Grund sein fürihren Teil beigetragen. Auch US-Amerikaner müssen sich keine Sorgen machen, wenn sie in einer deutschen Kneipe drei Getränke bestellen, indemdadurch, dassindem sie Ringfinger, Mittelfinger und Zeigefinger nach oben strecken. Der Kellner wird das Signal verstehen. Denn auch Deutsche sehen natürlich oft amerikanische Filme. Deshalb ist es okay, obwohl deutsche Gäste meistens Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger als Geste für die Zahl Drei wählen.

    Diese Signale sind auch in Zeiten einer Corona-Pandemie kein Problem. Aber ein anderes, in Deutschland besonders gern gewähltes Ritual, ist schwieriger: der der Handschlag, -schlägeGeben der HändeHandschlag. Einfach war es nicht, diese Form der Begrüßung oder auch die Verabschiedung, -envon: sich verabschieden = auf Wiedersehen sagenVerabschiedung plötzlich nicht mehr zu benutzen. Das war auch bei der Bundeskanzlerin zu sehen. Zu Beginn der Pandemie hatte Merkel gesagt, dass sie niemandem mehr die Hand gibt. Später tat sie es dann trotzdem noch. Anfang März hinstreckenin die Richtung von … bewegenstreckte sie der Innenminister, -Minister, der z. B. für die öffentliche Ordnung und Sicherheit zuständig istInnenminister Horst Seehofer bei einem Treffen in Berlin automatisch die Hand hinstreckenin die Richtung von … bewegenhin. Der aber nahm sie nicht, sondern sah sie skeptisch an. Beide mussten dann lachen. Genau wie auch die Menschen, die in der Nähe der beiden standen.

    sich anbieten als(m) hier: eine Alternative sein fürAls Alternative sich anbieten als(m) hier: eine Alternative sein fürbieten sich – neben dem Gruß der Vulkanier – auch neue Ideen sich anbieten als(m) hier: eine Alternative sein füran. So berühren sich jetzt manche Personen mit den Füßen (Footshake) oder an den der Ellenbogen, -bewegliche Verbindungsstelle zwischen Oberarm und UnterarmEllenbogen (Ellenbogencheck). Andere machen ein High-Five oder ein Küsschen in die Luft. Und auch in Deutschland hat man außerhalb des Yoga-Unterrichts jetzt schon den Namaste-Gruß auf den Straßen gesehen (faltenhier: eine Hand auf die andere legenFalten der Hände mit einer leichten die Verbeugung, -enhöflicher Gruß, bei dem man den Kopf und Oberkörper nach unten bewegtVerbeugung).

    Trotzdem: Der Handschlag ist nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Teilen der Welt ein Tausende Jahre altes Ritual. ursprünglichhier: am AnfangUrsprünglich dazu da sein, um zu …hier: die Funktion haben, zu …war er wahrscheinlich dazu da sein, um zu …hier: die Funktion haben, zu …dazu da, dazu da sein, um zu …hier: die Funktion haben, zu …um zu zeigen, dass keiner ein Messer oder eine Pistole dabeihat. Es ist also eine Geste des Friedens. Und die mitbringenhier: auch noch als Effekt habenbringt noch etwas mitbringenhier: auch noch als Effekt habenmit, das für Menschen wichtig ist:  Berührung.

    „Ich es nicht für wahrscheinlich halten, dass …hier: vermuten, dass wahrscheinlich nicht …halte es deshalb es nicht für wahrscheinlich halten, dass …hier: vermuten, dass wahrscheinlich nicht …nicht für sehr es nicht für wahrscheinlich halten, dass …hier: vermuten, dass wahrscheinlich nicht …wahrscheinlich, dass diese Geste aussterbenhier: nicht mehr benutzt werden; nicht mehr da seinausstirbt“, sagt Mimik-Experte Eilert. „Und auch das Tragen einer Maske für wenige Monate oder Jahre wird die sehr spezifische Mimik der Menschen nicht ändern.“ Denn diese ist zu einem großen Teil genetisch festgelegtabhängig von den Genengenetisch festgelegt. Und bevor sich durch die Evolution in dem Thema etwas ändert, dauert es. Oft auch mehrere Tausend Jahre.

    Die Kommunikation der Menschen selbst ändert sich durch die Corona-Pandemie aber schonhier: dochschon. Vieles ist neu, anders und oft auch ein bisschen kompliziert. So bleibt der Handschlag trotz seiner langen Tradition erst einmal ein Tabu. Auch ein Küsschen auf die die Wange, -nGesichtsteil, rechts und links von Nase und MundWange ist als Alternative keine gute Idee. Noch nie schlecht war aber: Jemandem wirklich in die Augen zu sehen, um den Menschen dahinter zu verstehen. Und wer weiß: Vielleicht wird nun auch der ein oder anderemancherder ein oder andere Deutsche ein bisschen lockerer mit seinen Gesten?

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