Starten Sie den Audio-Text
Mit dem Audio-Player können Sie sich den Text anhören. Darunter finden Sie das Transkript.
Transkript: Wichtige Wörter
Tobias Jost ist ein Experte bei dem Thema Bewerbungen. Wie kann ich einen positiven Effekt auf Arbeitgeber haben? Was sollte ich sagen – und was lieber nicht? Tobias Jost hat Antworten auf diese Fragen. Hier lernen Sie zuerst einige Vokabeln, die für das Interview wichtig sind.
die Startvoraussetzungen
Das sind Dinge, die man am Anfang braucht, um etwas starten zu können. Zum Beispiel: spezielle Zeugnisse, Erfahrungen oder Sprachkenntnisse.
der Anker
Ein Anker ist eigentlich ein schweres Teil am Schiff. Man macht es ins Wasser, damit das Schiff nicht wegschwimmt. Im Kontext von Gesprächen ist ein Anker eine Information am Anfang, die eine Orientierung für das kommende Gespräch gibt.
Kostenloser Artikel (PDF)
👨🧑 Muttertag und Vatertag: Nicht nur in Deutschland Tradition! Lies unseren kostenlosen Artikel, wie die Deutschen diese Tage feiern.
👉 Jetzt kostenlos herunterladen!
Transkript: Tobias Jost erzählt
Leonore: Ich spreche heute mit Tobias Jost. Tobias, magst du dich einmal vorstellen?
Tobias: Ja, mein Name ist Tobias. Auf Social Media vielen besser bekannt als Karriereguru. Und ich habe jeden Tag das große Vergnügen, die Person zu sein, die mir in meiner beruflichen Orientierung gefehlt hat. Also jemand, der Arbeit und Beruf in einfacher Sprache mit vielen Beispielen und auf eine frische, junge, coole Art und Weise rüberbringt, mit der man was anfangen kann.
Leonore: Wir wollen heute ja über Bewerbungsgespräche sprechen. Vielleicht einmal ganz von vorne: Wenn ich eingeladen werde, wie bereite ich mich dann vor? Speziell, wenn ich vielleicht nicht so extrovertiert und selbstsicher bin?
Tobias: Ja, also es hat ja einen Grund, warum du eingeladen worden bist. Und in der Regel ist das deine Bewerbung. Ich empfehle immer gleich am Anfang eines Bewerbungsgesprächs, die Frage zu stellen, was ist denn eigentlich der Grund, warum Sie mich heute persönlich kennenlernen wollten? Was hat Ihnen an meiner Bewerbung denn eigentlich gut gefallen?
Leonore: Warum?
Tobias: Das hat zwei psychologische Aspekte. Erstens: Der Personaler spricht das aus, was ihm gut gefallen hat. Heißt, du musst im Gespräch nur noch das bestätigen in deinen Aussagen. Und zweitens: Wenn jemand gleich am Anfang positiv über dich spricht, dann möchte das Gehirn das automatisch bestätigen. Das heißt, du hast beste Startvoraussetzungen. Und somit kannst du eigentlich einen ganz guten Anker legen und dann damit recht entspannt durchs Gespräch navigieren.
Leonore: Wie kann ich denn gut durch ein Gespräch navigieren, wenn ich vielleicht noch nicht perfekt Deutsch spreche?
Tobias: Man sollte im Lebenslauf nicht lügen, also schreib dein reales Sprachniveau rein und wenn du dann eingeladen wirst, dann weiß man ja in der Regel auch, worauf man sich einlässt als Arbeitgeber. Und das ist schon wichtig am Anfang direkt eben in der deutschen Sprache gegenüber zu treten und aufzutreten und gerne aber auch zuzugeben, dass man gerade eben noch dabei ist, die Sprache besser zu lernen und sehr bemüht ist – und dem Arbeitgeber auch offen lässt, ob man jetzt ins Englische switcht oder im Deutschen bleibt.
Zusammenfassung als PDF
Holen Sie sich das Spezial Deutsch perfekt „Muttertag und Vatertag“ als PDF-Dokument zum Ausdrucken.