Mecklenburg: Land der Schlösser und Seen MITTEL
Nirgends in Europa gibt es so viele Schlösser und Gutshäuser wie in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Reise in die Region zwischen Berlin und Ostsee – und zu drei neuen Gutsherinnen.
„Wenn die Welt untergeht, dann begebe dich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 100 Jahre später.“ Das hat, so erzählt man, Otto von Bismarck gesagt, der erste Kanzler des Deutschen Kaiserreichs. Bismarcks Worte gelten noch heute: In Mecklenburg-Vorpommern ist wirklich noch vieles so wie früher. Das Land ist dünn besiedelt, so weit man sehen kann, sieht man nur Felder und Wiesen. Außer eleganten Seebädern und turbulentem Strandleben an der Ostseeküste mit ihren Inseln und Halbinseln gibt es in Mecklenburg-Vorpommern vor allem eines: Natur und Ruhe.
Für manche Urlauber ist die Stille am Anfang kaum zu ertragen. „Einem Gast aus der Großstadt war es hier zu ruhig, und er konnte nachts nicht schlafen. Aber ein paar Jahre später schrieb er mir, dass er sich jetzt ein Haus in Mecklenburg gekauft hat“, erzählt Linde Fritz und lacht. Die pensionierte Lehrerin aus Stuttgart ist seit 1996 die Hausherrin im Gutshaus Gottin. Das Haus liegt im Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns, zwischen Güstrow und Teterow. Nirgends in Europa stehen mehr Schlösser, Gutshäuser und Herrenhäuser als in der Region zwischen Berlin und der Ostsee. Viele von ihnen wurden in den letzten Jahren renoviert, und in vielen – wie im Gut Gottin – sind heute Hotels.
Lesen Sie weiter in Heft 6/2009 von Deutsch perfekt!












