Integrationsmotor Fußball MITTEL
Am 11. Juni beginnt in Südafrika die Fußballweltmeisterschaft. Unter den 32 Mannschaften von sechs Kontinenten ist auch die deutsche Elf. Andrea Lacher über eine Nationalmannschaft, die noch nie internationaler war.
Die Sonne scheint. Auf dem Grill liegen türkischer Kebab und deutsche Würstchen nebeneinander. Männer trinken kaltes Bier. Eine Frau stellt Kartoffelsalat auf den Tisch, während türkische Gäste mit dem Gruß Merhaba!“ in den Garten kommen. „Kommt, schnell, das Spiel fängt an!“, ruft eine Frau von der Terrasse. Als alle vor dem Fernseher im Wohnzimmer sitzen, hört man die Hymne. Die deutsche Nationalmannschaft kommt ins Bild. Eine Stimme fragt: „Was haben diese Frauen und Männer gemeinsam? Ihre Kinder spielen in der deutschen Nationalmannschaft. DFB – más integración.“ Alles nur ein Film? Nicht ganz. Denn für diesen Werbespot brauchte der Deutsche Fußballbund (DFB) keine Schauspieler. Er hat einfach die Eltern der eutschen Nationalspieler gefragt. So sitzen Eltern aus Ghana, Kamerun, Albanien und der Türkei gemeinsam vor dem Fernseher: más integración – mehr Integration. Das war nicht immer so.
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