Die neue Arbeitswelt MITTEL
Andreea Badea hat einen Arbeitsvertrag für vier Jahre und ist darüber sehr glücklich. Seit 2008 arbeitet die promovierte Historikerin in einem Forschungsprojekt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Nordrhein-Westfalen). Die 33-Jährige weiß: Eine Stelle für vier Jahre ist in ihrem Fach schon etwas Besonderes. „Außer den Professuren gibt es an den Unis nur noch wenige feste Jobs – schon gar nicht für Geisteswissenschaftler“, sagt sie. Das Projekt, für das sie arbeitet, ist wenigstens ein Langzeitprojekt. Wahrscheinlich kann sie so bis 2014 dort bleiben. „Das ist ein riesiges Glück.“ Danach muss sie sich einen neuen Job suchen – wahrscheinlich wieder in einem befristeten Forschungsprojekt an einer anderen Universität. Dann wird sie mit Ehemann Jens und ihrer heute sieben Monate alten Tochter Elena wieder umziehen müssen.
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