Die ewige Baustelle SCHWER
Auf den Türmen, an der Fassade, im Inneren: Am Kölner Dom, Deutschlands meistbesuchter Sehenswürdigkeit, arbeiten jeden Tag rund 60 Handwerker. Ein Besuch an dem Ort, an dem die Bauarbeiten nie zu Ende gehen.
Schon bei der Anfahrt nach Köln sind die Türme gut zu sehen. Egal aus welcher Himmelsrichtung, egal ob man mit dem Zug, mit dem Auto oder mit dem Schiff nach Köln reist: Die zwei Türme des Kölner Doms sind das Erste, was von der Stadt zu sehen ist. In Köln gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, dass kein Haus höher sein darf als der Dom. Nur der Fernsehturm ist höher.
Rund sieben Millionen Menschen besuchen jedes Jahr das Gotteshaus – es ist die beliebteste Sehenswürdigkeit Deutschlands. Wer vor der Kathedrale steht, ist sofort fasziniert. Es ist zuerst die Größe, die den Besucher staunen lässt: Der Dom ist 145 Meter lang, 86 Meter breit, die Türme sind 157 Meter hoch. Die 7000 Quadratmeter große Westfassade ist die größte Kirchenfassade der Welt. Wer vor dem riesigen Westportal steht und nach oben schaut, sieht ganz oben an einem der Türme ein Gerüst: Ein erstes Zeichen der Bauarbeiten, für die der Dom berühmt ist.
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