Die Brüder Grimm und ihre Märchen MITTEL
Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind das meistgelesene deutsche Buch der Welt. Auch 150 Jahre nach dem Tod von Wilhelm Grimm wächst kaum ein deutsches Kind ohne sie auf. Andrea Lacher über die beiden Brüder, die viel mehr als Märchensammler waren.
Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel. Da saßen in einem Haus in Göttingen Forscher über den Büchern und suchten Antworten auf die Fragen: Warum schneit es in so vielen Märchen? Und warum werden Märchen so gerne in der Weihnachtszeit erzählt?
Der Literaturwissenschaftler Hans-Jörg Uther hat sich mit diesen Fragen schon öfter beschäftigt. „Weihnachtsmärchen – das bedeutetnicht, dass Weihnachten eine Rolle spielt“, erklärt der 65-Jährige. „Aber viele Publikationen haben die Brüder Grimm an Weihnachten herausgebracht.“
Der Winter, das war früher die Zeit für große Feste, für Hochzeiten – und für Märchen. Im Sommer wurde gearbeitet. Im Winter war Zeit zum Erzählen. Viele Märchen haben die Brüder Grimm deshalb winterlich ausgeschmückt. „Frau Holle“ gehört dazu oder das Märchen von Schneewittchen: Schneeflocken fallen da vom Himmel und Blutstropfen in den Schnee.Lesen Sie weiter in Heft 12/2009 von Deutsch perfekt!












