Deutsche in Hollywood MITTEL
James Bond-Regisseur Marc Forster ist nur einer von vielen Deutschen, die in Hollywood Erfolge feiern. Christiane Keders erzählt von den Erfolgen und Misserfolgen der deutschen Hollywood-Stars.
Die Bregenzer finden Trubel normal: Mehr als 180 000 Menschen kommen jedes Jahr zu den Bregenzer Festspielen an den Bodensee, um spektakuläre Operninszenierungen zu sehen. Im Mai war die österreichische Kleinstadt aber zehn Tage lang Kulisse für ein Spektakel ganz anderer Art: die Dreharbeiten des 22. James Bond-Films, Ein Quantum Trost. Auf der großen Seebühne und im Festspielhaus jagte Daniel Craig alias James Bond Verbrecher. Großes Kino in einer kleinen Stadt.
1500 Komparsen, Musiker und rund 300 Filmleute kamen für die Dreharbeiten an den Bodensee. Einer der wichtigsten von ihnen: Regisseur Marc Forster. Der 38-Jährige ist der erste Deutsche, der einen James-Bond-Film inszeniert. Forster, der inzwischen einen Schweizer Pass besitzt, gehört zu einer neuen Generation junger Filmemacher, die aus Deutschland weggehen und den Erfolg in Hollywood suchen. Größere Budgets, höhere Gagen und ein internationales Publikum locken sie.
Aber nicht alle haben so viel Erfolg wie Forster.
Lesen Sie weiter in Heft 11/2008 von Deutsch perfekt!












