Andreas Dresen im Interview SCHWER
Der 46-Jährige ist einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Barbara Kerbel hat Andreas Dresen getroffen – und mit ihm über seinen neuen Film, Filme aus Ost und West und den Deutschen Filmpreis gesprochen.
Die meisten Ihrer Filme spielen in einer sehr einfachen Kulisse. Ihr neuer Film, Whisky mit Wodka, ist ganz anders: Es gibt viele Schauspieler, eine Film-im-Film-Geschichte, tolle Kostüme. Wollten Sie mal einen richtig opulenten Film drehen?
Nein, eigentlich nicht. Es war die Geschichte, die mich interessiert hat. Und in dem Fall war die Geschichte von sich aus ein Ausstattungsfilm. Damit musste ich mich anfreunden. Aber es macht auch mal Spaß, weil es ein Handwerk erfordert, das ich durchaus gelernt habe. Mir hat das Vergnügen gemacht, aber ich habe nicht danach gesucht. Ich würde auch wieder einen Film in einer Wohnküche drehen.












