Ganz nach oben MITTEL
Der Schweizer Freddy Nock hat am Sonntag die Zugspitze bestiegen, den höchsten Berg Deutschlands. Das allein ist noch nicht spektakulär. Aber der Weg, den der 44-Jährige zur Gipfelstation nahm, macht die Tour zur Sensation: Der Hochseilartist ging auf den Seilen der Zugspitzbahn nach oben – ohne Sicherung. Nur eine Balancierstange hatte er dabei. Für die 995 Meter lange Strecke brauchte er ein bisschen weniger als eine Stunde. 348 Höhenmeter musste er dabei überwinden, an der steilsten Stelle war die Steigung fast 60 Prozent.
Freddy Nock komt aus einer Zirkusfamilie und läuft Seil, seit er vier Jahre alt ist. Er ist Weltmeister der Hochseilakrobaten und arbeitet außerdem als Motorradartist im Europapark Rust. Auf der Zugspitze sammelte er Spenden für die Äthiopienhilfe der Karlheinz-Böhm-Stiftung. Nock hat schon gesagt, dass er seine Aktion wiederholen will. Dann aber ohne Balancierstange.
















