Fußballer Enke stirbt durch Suizid MITTEL
Diese Nachricht schockiert ganz Deutschland. Der Fußballer Robert Enke hat sich am Dienstagabend das Leben genommen. In Neustadt-Eilvese bei Hannover wurde er von einem Regionalzug erfasst und getötet. Nach Informationen der Polizei war es Suizid. Der 32-Jährige hinterlässt seine Ehefrau Teresa und seine acht Monate alte Tochter Leila. Das Mädchen hatten Enke und seine Frau im Mai adoptiert. Ihre leibliche Tochter war 2006 im Alter von zwei Jahren bei einer Operation gestorben.
Auf einer Pressekonferenz am Mittwochmittag sagte Teresa Enke, dass ihr Mann seit 2003 an Depressionen litt. Er war deshalb bei einem Arzt in Behandlung. In eine Klinik wollte er aber nicht – er hatte Angst, dann seinen Beruf und seine Tochter Leila zu verlieren.
Die deutsche Fußball-Szene, Fans und Medien haben geschockt auf die Nachricht reagiert. "Wir sind geschockt, uns fehlen die Worte", sagte Oliver Bierhoff, Manager der Nationalmannschaft. Stern.de schrieb von der "größten Katastrophe im deutschen Fußball". Das für Samstag geplante Spiel der Nationalmannschaft gegen das Team von Chile findet nicht statt.
Enke war trotz mehrerer Verletzungen und einer langen Krankheit die Nummer eins im Tor der Nationalmannschaft. Er sollte bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika im Tor stehen. Enke litt in den letzten Monaten an einer mysteriösen Krankheit, die nach vielen Untersuchungen offiziell als Darminfektion diagnostiziert wurde. In der Bundesliga spielte er für das Team von Hannover 96. Dort stand er am letzten Samstag zum ersten Mal seit Monaten wieder im Tor.
















