Maultaschen SCHWER
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Not macht erfinderisch. Deshalb hatten einige Mönche während des Dreißigjährigen Krieges die clevere Idee für die Maultaschen. In Zeiten größter Not sollen die Mönche des Klosters Maulbronn (Baden-Württemberg) vor mehr als 350 Jahren in den Besitz eines großen Stücks Fleisch gekommen sein. Ihr Problem: Es war Fastenzeit! Was tun? Hunger und Lust auf das Fleisch waren nach vielen Kriegsjahren groß.
Im Klostergarten wuchs neben vielen anderen Kräutern auch Spinat. Das brachte die Mönche auf eine Idee: Mit vielen grünen Zutaten vermischt, würde man das kleingeschnittene Fleisch vielleicht gar nicht bemerken. Aber sie blieben unsicher, ob die hellen Punkte in der Masse nicht doch als Fleisch erkennbar wären. Sie hatten Angst, weil sie glaubten, dass Gott alles sieht. Wirklich alles? Die Mönche drückten die Masse einfach in kleine Teigtaschen. So war das Fleisch gut versteckt.
So oder so ähnlich wurde eine neue Fastenspeise geboren. Erst hieß sie Maulbronner Teigtasche, später bekam sie den Namen Maultasche. Natürlich ist das nur eine Geschichte. Aber vielleicht war es wirklich so.
Auf der nächsten Seite steht das Rezept für Maultaschen.












