Kartoffelpuffer SCHWER
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Kartoffelpuffer sind einfache Pfannkuchen aus Kartoffelteig. In einer Pfanne werden handgroße Puffer in viel Öl gebraten. Es gibt viele regionale Namen für dieses Gericht: Im Rheinland heißen die Puffer Rievkooche, in der Oberpfalz Dotsch, in Bayern Reiberdatschi und im Ruhrgebiet Reibekuchen.
So verschieden wie die Namen sind die Beilagen, die zu den Puffern gegessen werden. Oft ist es Apfelkompott. Viele streuen auch Zucker über die Puffer. Zu der salzigen Variante gibt es häufig Sauerkraut oder Räucherlachs.
Heute mögen viele Leute Kartoffelpuffer, weil es eine Art Nostalgie-Gericht ist. Etwas, was auch früher schon serviert wurde. Dabei hatte die Kartoffel vor 100 Jahren noch einen schlechten Ruf. Sie galt als Arme-Leute-Essen.
Im Ruhrgebiet gab es früher viele arme Weber. Weil Kartoffeln billig waren und sehr satt machten, aßen die Weber oft Kartoffelpuffer. Manche Leute im Ruhrgebiet sagen zu Kartoffelpuffern heute noch Linneweber-Essen.
Früher wurde aus den übrig gebliebenen Kartoffelschalen oft eine Suppe gekocht. Zu Kriegszeiten sollen Hausfrauen Kartoffelpuffer auch in Essig eingelegt haben. Sie wurden dann als Ersatz für Bratheringe gegessen.
Auf der nächsten Seite steht das Rezept für Kartoffelpuffer.












