Käse-Fondue SCHWER
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Kalt war es im Winter in den Schweizer Bergen, und der Winter war lang. Es muss in einem dieser Winter gewesen sein, als Schweizer Bergbauern auf ein einfaches Rezept kamen. Ein Reste-Essen wie die Pizza und fast so erfolgreich. Nur mit weniger Zutaten: trockenes Brot und Käse-Reste.
Das Käse-Fondue: Historiker sind sich darüber einig, dass das Gericht in der Westschweiz entstanden ist. Das erste bekannte Fondue-Rezept hat allerdings 1794 der französische Gastronom Jean Anthelme Brillat-Savarin aufgeschrieben. Deshalb heißt es manchmal, dass das Fondue aus Frankreich kommt.
Für die kulinarische Identität der Schweiz ist heute nur die Schokolade so wichtig wie das Fondue. 21 Millionen Portionen essen die Schweizer im Jahr, durchschnittlich drei pro Person. Neun von zehn Schweizer Haushalten besitzen ein Caquelon und ein Rechaud. In der speziellen Fondue-Pfanne, dem Caquelon, wird der Käse geschmolzen. Das Rechaud, eine spezielle Wärmeplatte, hält das Gericht während des Essens warm – denn zum Fondue-Essen taucht man Brot-Würfel in den flüssigen Käse.
Das Schweizer Nationalgericht gibt es in vielen Varianten. Sie unterscheiden sich vor allem durch die Käsesorte. Meistens ist Greyerzer drin. Dazu nehmen die Köche oft noch einen regionalen Käse.
Auf der nächsten Seite steht das Rezept für Käse-Fondue.












