Grießnockerlsuppe SCHWER
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Sie zählt zu den ältesten Gerichten überhaupt: die Suppe. Sie wärmt von innen und ist oft der Beginn eines guten Menüs. So zum Beispiel die österreichische Grießnockerlsuppe.
In einer klaren Fleischbrühe schwimmen Nockerln wie kleine Schiffe. Nockerln, das sind mit einem Löffel geformte Teigklößchen. Sie sind aus Grieß, Butter und Ei gemacht. Das, was in der Suppe schwimmt, nennt man die Einlage. Einlage kann außer Grießnockerln auch Gemüse sein, geschnittenes Fleisch oder kleine Knödel. Vor allem die österreichische Küche ist bekannt für ihre verschiedenen Suppeneinlagen.
Norbert Payr ist Besitzer und Koch des Gasthof zum lustigen Bauern in Zeiselmauer (Niederösterreich). Er sagt: „Die Geschichte des österreichisch-ungarischen Reichs hat Spuren in unserer Küche hinterlassen.“ Suppen waren in Ungarn immer wichtig auf dem Speiseplan.
Auch in den deutschsprachigen Regionen waren Suppen früher fester Bestandteil der bäuerlichen Küche. Um 1900 gab es sie bis zu dreimal täglich. Sehr verbreitet war damals auch die Morgensuppe. Suppen hatten aber kein besonders hohes Ansehen. Früher aßen vor allem arme Leute Suppen. Inzwischen sind sie als Vorspeisen aber wieder sehr beliebt. Vor allem, weil es so viele Varianten gibt.
Küchenchef Norbert Payr gibt den Lesern von Deutsch perfekt einen besonderen Tipp: „Wenn einige Nockerln übrig bleiben, kann man sie in Butter anbraten und als Beilage zu Fisch oder Fleisch servieren.“
Auf der nächsten Seite steht das Rezept für Griesnockerlsuppe.













