Frankfurter Grüne Soße SCHWER
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Manchmal ist die hessische Küche ein Abenteuer. Die Hessen mischen, was andere nie mischen würden. Und sie mögen rohes Essen. Fleisch ist in der deutschen Küche wichtig, für hessisches Essen ist es aber nicht typisch. Wenn es Fleisch gibt, dann meistens als Wurst – ein Beispiel dafür sind die Frankfurter Würstchen.
Viele typische Gerichte sind nur Snacks, die man oft zu einem Glas Apfelwein isst, auch das eine bekannte Spezialität. So ein Snack ist auch der Handkäs mit Musik: Harzer Käse, der in Essig, Öl und Zwiebeln eingelegt wird (siehe Deutsch perfekt 7/2008).
Im 19. Jahrhundert war dieser Käse ein beliebtes Essen für Fabrikarbeiter. Damals erfand der Gastwirt Peter Traiser eine Maschine, die bis zu 10 000 Käse in der Stunde produzierte.
Die Frankfurter Grüne Soße ist ein leichtes Gericht. Besonders gut schmeckt sie deshalb im Sommer. Denn jetzt kaufen die Frankfurter Gastronomen die „heiligen sieben Kräuter“ für die Soße frisch auf den Märkten.
Woher das Rezept kommt, weiß niemand so genau. Vielleicht ist die Grüne Soße eine Variante der italienischen Salsa Verde, die schon vor 700 Jahren bekannt war.
Auf der nächsten Seite steht das Rezept für Frankfurter Grüne Soße.












