Forelle blau SCHWER
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Früher kannten die Deutschen aus der Familie der Forellen nur die Bachforelle. Sie schwamm vor allem in den kalten Bächen der Mittelgebirge. Die Bachforelle braucht besonders kaltes, klares Wasser mit viel Sauerstoff. Die große Karriere der Forelle als Speisefisch begann erst vor circa 100 Jahren. Damals wurden Regenbogenforellen aus Nordamerika nach Deutschland gebracht. Sie fühlen sich auch in wärmerem Wasser wohl. Deshalb lassen sie sich sehr leicht züchten.
Vor 100 Jahren hielten sich religiöse Menschen noch viel strenger an die Fastenzeiten als heute. Fleisch aßen sie dann kaum oder gar nicht – Fisch schon. So war die einfache, aber feine Forelle blau eine gute Alternative auf dem Speiseplan. Eine spätere Innovation sind die geräucherten Forellenfilets. Heute gelten auch sie als typisch deutsche Spezialität.
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