Allgäuer Kässpatzen SCHWER
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Das Wichtigste zuerst: Spätzle sind keine Nudeln, auch wenn sie so aussehen. Und Spätzle schmecken selbst gemacht am besten! Viele denken, dass ihre Zubereitung sehr schwierig ist. Früher stimmte das. Da wurde der Teig von einem Brett direkt ins kochende Wasser geschabt. Dazu brauchte man Übung.
Heute gibt es eine spezielle Spätzlepresse. Sie sieht aus wie eine zu große Knoblauchpresse: Auf der einen Seite füllt man Teig ein, auf der anderen Seite kommen kleine Spätzle heraus.
Neben dem Weizenmehl für den Teig findet man im Allgäu alle Zutaten für die Kässpatzen. Die Landschaft – Berge, Seen, Wiesen und Felder – gilt als die Käseküche Deutschlands: Nirgendwo sonst im Land wird so viel Käse produziert.
Die meisten Bauern in der Region sind Milchbauern. Ihre Kühe stehen auf den Bergwiesen. Weil sie dabei besonders viele Kräuter fressen, soll ihre Milch würziger schmecken. Aus einem kleinen Teil dieser Milch wird bis heute direkt in den Bergen Butter und Käse gemacht.
Die Allgäuer Küche ist generell recht deftig. Berggasthäuser und Berghütten sind oft einfach aber gemütlich eingerichtet. Und die Wirte sorgen mit sehr viel Gastfreundschaft für das Wohl ihrer Gäste.
Wanderer, Mountainbiker oder Skifahrer schätzen den klaren, kräftigen Geschmack der Gerichte.
Einer der besten Käsesorten für die Allgäuer Kässpatzen ist der Weißlacker Käse. Er wurde im Allgäu vor rund 150 Jahren erfunden. Er ist besonders salzig, da er vor dem Reifen für zwei Tage in Salzwasser gelegt wird.
Auf der nächsten Seite steht das Rezept für Allgäuer Kässpatzen.












