Sachsen – Technologie und Weihnachtstradition MITTEL
Sachsen in Zahlen
Größe: 18 418 m2
Einwohner: 4,2 Millionen
Landeshauptstadt: Dresden (508 400 Einwohner)
Religion: drei Prozent römisch-katholisch, 29 Prozent evangelisch, vier Prozent andere, 65 Prozent konfessionslos
Dresden: verlorene Schönheit
„Die Stadt Dresden gibt es nicht mehr. (…) Der Zweite Weltkrieg hat sie in einer einzigen Nacht und mit einer einzigen Handbewegung weggewischt.“ Das hat der Schriftsteller Erich Kästner in seinem Buch Als ich ein kleiner Junge war geschrieben. Dresden, die sächsische Landeshauptstadt, ist ein Symbol für die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Im Februar 1945 wurden rund 60 Prozent der Stadt durch Bomben zerstört. Viele Ruinen wurden seit Kriegsende wieder aufgebaut: die Semperoper, der Zwinger, das Residenzschloss und die Frauenkirche. Die prächtigen Gebäude geben der Stadt ein ganz besonderes Bild.
Bis Juni 2009 war Dresden noch Weltkulturerbe der UNESCO. Aber weil im Elbtal eine neue Brücke gebaut wird, hat Dresden diesen Status verloren.
Der Freistaat Sachen ist eines der fünf neuen Bundesländer: Bis 1990 war Sachsen Teil der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Die Stadt mit den meisten Einwohnern in Sachsen ist übrigens nicht Dresden, sondern Leipzig.
Räuchermännchen und Nussknacker
Wer an Sachsen denkt, denkt an Weihnachten. Denn die weltbekannten Holzfiguren wie das Räuchermännchen und der Nussknacker werden in Sachsen hergestellt. Genauer: im Erzgebirge. Auch der Schmuck für den Weihnachtsbaum kommt aus dem Erzgebirge. Und der bekannte Christstollen kommt ursprünglich aus Dresden.












