Mecklenburg-Vorpommern – Land am Wasser MITTEL
Mecklenburg-Vorpommern in Zahlen
Größe: 23 185 km2
Einwohner: 1,7 Millionen
Landeshauptstadt: Schwerin (95 900 Einwohner)
Religion: drei Prozent römisch-katholisch, 19 Prozent evangelisch, zwei Prozent andere, 76 Prozent konfessionslos
Seen und Inseln
„Land der 1000 Seen“ wird das nordöstliche Bundesland oft genannt. Denn die Eiszeit hat dort sehr viele Seen hinterlassen. Die meisten, mehr als 1000, liegen in der Mecklenburgischen Seenplatte. Dort ist auch der zweitgrößte See Deutschlands: die Müritz. Insgesamt gibt es mehr als 2000 Seen in Mecklenburg-Vorpommern.
Mecklenburg-Vorpommern liegt außerdem an der Ostsee. Die Küste ist mehr als 400 Kilometer lang, 25 Inseln und Halbinseln liegen davor. Die bekannteste Insel ist Rügen, die auch die größte Insel Deutschlands ist. Rügen ist bekannt für die 15 Kilometer langen Kreidefelsen. Auch Hiddensee, die kleine Nachbarinsel Rügens, ist bekannt: Dort hatte der Literatur-Nobelpreisträger Gerhard Hauptmann ein Haus; er ist auf der Insel begraben. Die autofreie Insel ist auch bei Touristen sehr beliebt.
Einsames Sonnenland
Mecklenburg-Vorpommern war bis 1990 ein Teil der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Es ist das Bundesland mit der geringsten Einwohnerdichte. Deshalb gibt es dort viel unberührte Natur. Auf den vielen Seen kann man angeln, Kanu fahren und Wasserwanderungen machen. Mecklenburg-Vorpommern ist nach Bayern das beliebteste Reiseziel der Deutschen im eigenen Land. Vielleicht auch wegen der Sonne: Denn 2008 schien die Sonne in Mecklenburg-Vorpommern 1648 Stunden. Das ist so viel in keinem anderen Bundesland.












